Die Förderung von Solarstrom wird reduziert. Der Bundestag beschloss gegen die Stimmen der Opposition einen Gesetzentwurf der schwarz-gelben Koalition, wonach die staatlichen Zuschüsse zum 1. Juli gekürzt werden. Die Senkung der Einspeisevergütung hatte bei Solarindustrie und Umweltverbänden Proteste ausgelöst. Umweltminister Röttgen (CDU) wies die Kritik zurück. Angesichts eines Preisverfalls für Solaranlagen um 40 Prozent könne die Unterstützung zurückgeführt werden. Vorgesehen ist, die Förderung von Solarstromanlagen auf Dächern um 16 Prozent, für Solarstromparks auf Freiflächen um 15 Prozent und für Anlagen auf Konversionsflächen um elf Prozent abzusenken. Bei Solaranlagen auf Ackerflächen ist gar keine Vergütung mehr vorgesehen. (ddp)
Allgäuer Zeitung, Politik, Freitag, 07. Mai 2010
Ausführlicher Artikel siehe auch: Photovoltaik - Das Magazin für Profis